Wie die Frankentipps-Quoten entstehen

Ich werde immer wieder gefragt, wie auf dem Veranstaltungsportal die
wirklich Hammermässigen Messwerte entstehen können.

Die Erklärung ist recht simpel, die Idee ist (meines Wissens) am deutschen
Markt der Veranstaltungskalender-Medien in dieser Qualität noch immer
einzigartig:

Wir konzentrieren uns nicht darauf, ein Portal mit den meisten Terminen zu
sein. Wir haben ausschliesslich das Ziel, die meisten Zugriffe für eine
Veranstaltungswerbung zu generieren.

1) Es macht einen sehr großen Unterschied, ob 350.000 Nutzer im Monat einen Kalender mit 10.000 oder mehr Terminen klicken – oder die gleiche Menge an Nutzern in einem Angebot von „nur“ 1.000 Terminen recherchiert. Diese 1.000 Termine haben um ein Vielfaches höheres Response.

2) Wir refinanzieren uns ausschliesslich durch bezahlte Veranstaltungseinträge. Die wahrscheinliche Masse kostenloser Einträge bleibt
komplett aussen vor.

3) Durch die ausschliessliche Monetarisierung über Veranstaltungswerbung halten wir das Portal an sich weiter komplett werbefrei! Dies realisiert eine extrem hohe Aufmerksamkeit für die Termine des Veranstalters!

4) Wir fahren kein Freemium-Konzept (kostenfreie Basiseinträge, Premiumeinträge mit erweiterten Leistungen). Jede Veranstaltungswerbung hat
einen gleichen Preis. Dies ist meines Erachtens sehr viel fairer als hier mit einem Fremium-Konzept anzusetzen.

Anfangs hatten wir natürlich die große Sorge, die aus Natur dann geringere Menge an Content könnte die Nutzerzahlen drücken bzw. nicht weiter wachsen lassen. Dies war eine völlig unbegründete Sorge. Die Nutzerzahlen wachsen höchst erfreulich. Auch ein positiver Interpretationseffekt: Umso weniger Veranstaltungen, desto mehr Umsatzkontakt je bestehender Veranstaltung.

Derzeitige Messwerte (23.03.2010):

* Jede(!) Veranstaltung wird im Durchschnitt im Werbezeitraum (Start Einstelldatum bis Veranstaltungstermin) 1.529x geklickt.

* Die durchschnittliche Klickquoute (CTR-Wert) auf die URL der Veranstaltungen beträgt stolze 12,26%

Eine sehr wichtige Erkenntnis für uns: Es nicht relevant, ob die Menge an Content oder Vollständigkeit gegeben ist, sondern ob die Informationsqualität für den Nutzer des vorhandenen Inhalts als auch die Resonanz für den Veranstalter passt.

Diesen Erkenntnis hatten wir bereits in unserem Landkreisportal http://www.Markt-ERH.de : Hier war es gleichfalls nie von größerer
Wichtigkeit für die Entwicklung der Nutzerquote, ob wir z.B. alle Pizzerien im Gastronomieführer präsent hatten. Mehr zählte auch für unser
wirtschaftliches Fortkommen der Fakt, ausschliesslich zahlenden Gastronomen dadurch auch wesentlich mehr direkte Resonaz durch den Wegfall der Gratiseinträge zu liefern. Es gab und gibt für mich generell noch nie einen Grund, z.B. einem Gastronom kostenlose Werbung zu ermöglichen, die ich dann mit anderer Werbung als Erlöskonzept kompensieren darf.

Vielleicht sind manche Ansätze dieser Denkweise auch noch für andere Felder/Portalideen zur Inspiration von Interesse.

Alle Folien des Frankentipps.de-Konzepts
http://www.frankentipps.de/blog/?page_id=218

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