Motivationspsychologie

Negative Energie in positive umwandeln ist für mich in den Jahren eine mit wesentliche Triebfeder in „meiner“ Ideen- und Motivationspsychologie geworden. 2003 gab mir ein größerer Veranstalter auf ein kleines Onlinewerbeangebot bei Markt-ERH (glaube, es ging um 20 Euro) die Rückinfo, dass „sie generell im Internet nur kostenlose Anzeigen schalten“. Fand ich damals natürlich irgendwo zwischen „verärgerbar, peinlich bis lächerlich“, bis ich verstanden hatte, dass dies kein individuelles/persönliches, sondern ein vom Web selbst geprägtes Mentalitätsergebnis war. Egal wie: Es war einer DER wesentlichsten Impulse für das Entstehen der Portalidee Frankentipps. Ich bin noch heute dankbar für diese Begebenheit, die sich so positiv entwickelt hat.

So eine ähnliche Begebenheit in einer Branche hatte ich in den vergangen Tagen wieder. Es hat genügt, sich damit mal am Samstag vormittag zu vertiefen, was in diesem bereich online geht. Ich bin bereits jetzt entzückt. Ich wäre auf den Bereich nicht wirklich mehr gekommen, da ich mit dieser (Einzelhandels-)Branche in den letzten 14 Jahren schon desinteressiertes bis ablehnendes Feedback erhalten und sie eigentlich schon abgeschrieben habe.

Mit dem Veranstalter arbeiten wir heute übrigens mehr als erfolgreich zusammen.

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#ning Kostenlositis ist heilbar

Ning, eine äußerst geniale Plattform zur Schaffung eines eigenen Social Network Dienstes, stellt diesen Freitag noch bestehende Netzwerke aus dem bisherigen Free-Tarif auf die neue Tarifstruktur um. Weiterlesen

Wie die Frankentipps-Quoten entstehen

Ich werde immer wieder gefragt, wie auf dem Veranstaltungsportal die
wirklich Hammermässigen Messwerte entstehen können.

Die Erklärung ist recht simpel, die Idee ist (meines Wissens) am deutschen
Markt der Veranstaltungskalender-Medien in dieser Qualität noch immer
einzigartig: Weiterlesen

Fehlende Monetarisierungsanwendung bei Videoplattformen. Oder gibt es schon sowas? #paidcontent

– Bereitstellen von technischer- und billling-Infratruktur seitens Videoplattformbetreiber
– Anbieten von eigenem Content (z.B. Schulungsvideos, Vorträge usw.) als Bezahlinhalt
  versch. Modelle (payperview etc.), Preise über selbst vom Content-Anbieter festlegbar
– Bezahlung der Abrufe seitens der Nutzer z.B. mit Paypal oder Kontoguthaben bei Videoplattformbereiber
– Umsatzbeteiligung, periodische Abrechnung

Kurz: So etwas wie YouTube Leihvideos, nur eben bereits für den EU-Markt aus dem Knick gekommen.

Tolle Sache wär das.und ich bin davon überzeugt, dass hierfür ein RIESENBEDARF vorhanden wäre. Mal ehrlich: Die mickrigen Werbe-Pennies (wenn man nicht vielleicht gerade Top-Star der Videoplattform ist) machen doch nicht wirklich Lust, qualitativ hochwertigen Content auf die bekannten Videoplattformen bereitzustellen. Und weil dem so ist, findet man auch keinen guten Content bzw. keiner stellt bereit.Stattdessen werden DVDs per Post verschickt. Im Jahr 2012.

Welch noch brachliegendes Potential. Ich bin gespannt, wer den Schatz hebt.

update: Via Facbook wurde ich auf http://www.mindbites.com hingewiesen. Genau das, was ich mir vorstelle. Wir werden das antesten.

Freemium mal anders: Paid Content mit Google-Hintertürchen

Paid Content mit Google-Hintertürchen:
Redaktioneller Inhalt ist bei direktem Aufruf mit einer Bezahlschranke versehen, per Suchmaschine jedoch bewusst frei abrufbar.

It`s not a bug, it`s a business concept:

„Die Leser, die „vorne“ bei  xyz.de reinkommen, sollen ein Abo lösen. Zugleich soll der Traffic über Google nicht abgeschnitten werden.“ (Aussage des Verlags)

Der zahlende Leser ist hier der Dumme. Zudem Premium Content für eine Suchmaschine?
Ein gutes und zudem der Kundenloyalität gerecht werdendes Paid Content Konzept sieht meiner Meinung nach anders aus.

Wer solche Überschriften für ein Paid Content-Angebot fabriziert, sollte sich nicht wundern, wenn es nicht klappt

Von heute an müssen Nicht-Abonnenten für die Lokal- und Regionalberichte auf …. .de zahlen.

Warum nicht mehr Anbieter auf das Angebot einer Prepaid-Guthabenlösung mit der dann zusätzlich möglichen Option für „pay for one article on demand“-Funktion kommen, wird mir sowieso weiter ein Rätsel bleiben. #micropayment ist meines Erachtens der Schlüseel zum Glück.

Und dann könnte die Überschrift eine ganze Runde attraktiver wirken:

Von heute erhalten Sie noch mehr Online-Angebot Ihrer regionalen Tageszeitung auf … .de. Ohne Abo und so günstig, wie Sie noch nie Ihre … gelesen haben.